Dr. Nóra Nusser

Ich stamme aus Bonyhád, meine Studien absolvierte ich an der Universität Pécs. Nach der Uni arbeitete ich 10 Jahre lang in dem Ärztlichen Biologischen Institut, als Studentin lehrte ich, und verrichtete ich Grundlagenforschung,  alle beide mochte ich sehr. Seitdem versehe ich gern jede Form der Unterricht. In diesem Zeitraum verbrachte ich beinahe 4 Jahre in Memphis, an der Medizinischen Fakultät der Universität  des Staates Tennessee.

Hier beschäftigte ich mich mit molekularbiologischer Forschung, mit deren Ergebnis ich eine

PhD.-Stufe erworben habe. Diese waren sehr spannende, lehrreiche Jahren, mit vielen Ergebnissen und Freundschaften die ich auch seitdem pflege. Ich bin Gott dankbar für diese Möglichkeit, die ich immer als ein großes Abendteuer hielt, was einmal endet. Heimkehrend entschied ich so, dass ich mich statt der Probiergläser mit Menschen beschäftigen möchte. Zuerst interessierte ich mich für die Immunologie, die viele Molekularbiologie enthält und es führte mich zu der Rheumatologie. All dies erfolgte während an der Klinik für Rheumatologie und Immunologie der Universität Pécs verbrachten 7 Jahren. Inzwischen legte ich alle beiden Fachprüfungen ab. 2008 erfolgte ein neuer Wendepunkt damit, dass ich in das Krankenhaus von Harkány kam. Hier konnte ich meine in dem Bereich der Rheumatologie erworbenen Kenntnisse gut ummünzen, aber schnell stellte sich heraus, dass der Hauptprofil des Krankenhauses die Rehabilitation ist, so habe ich auch die Rehabilitationsfachprüfung abgelegt. In der Rehabilitation mag ich die Komplexität und die Menschenbezogenheit.

Hier verwirklicht sich die klassische Heilung, nach der der ganze Mensch behandelt werden soll, die Lösung der konkreten Beschwerden und Problemen ist nicht genug. Die  Patienten versuche ich oft zur Lebensstiländerung, zum Lehren und Änderung der Anschauungsweise zu inspirieren, ich helfe ihnen während der Rehabilitation Motivation zu finden. Als Leiterin halte ich für eine meiner Aufgaben die Erhaltung der in dem Krankenhaus bisher erreichten beruflichen Arbeit auf hohem Niveau, ihre Erhöhung nach den Möglichkeiten, die Einführung von Neuheiten. Andererseits ist für mich auch die Ausgestaltung einer guten Arbeitsgemeinschaft wichtig, damit meine Kollegen diese schöne, aber schwere Aufgabe, die man Rehabilitation nennt, mit guter Lust und gern versehen.

Ich lebe mit meinem Mann in Pécs, ich gärtnere gern, wir reisen gern und verbringen viel Zeit mit unseren Familien und Freunden. Der Sport spielte immer eine bedeutende Rolle in meinem Leben, in meiner Kindheit schwamm ich, trieb ich Athletik, später lief ich hauptsächlich, dann probierte ich auch das Triathlon aus, und in dem letzten Zeit kehrte ich zu dem Schwimmen zurück. Ich strebe danach, mein Leben die Vergangenheit schätzend, offen für die Zukunft, auf möglichst vollständige Weise zu lebe.